Deutsches Technikmuseum Berlin
Das Deutsche Technikmuseum Berlin (DTMB) wurde 1982, damals noch unter dem Namen Museum für Verkehr und Technik in Berlin gegründet und steht in einer langen Sammlungstradition alter Exponate aus Verkehr und Technik. Nach Abschluss aller Ausbauphasen 2003 verfügt das Haus über 50.000 qm Ausstellungsfläche und gehört zu den grössten Technikmuseen der Welt.
Zum 1. September 1996 wurde das Museum für Verkehr und Technik in Deutsches Technikmuseum Berlin umbenannt.
Rundgang
Der Rundgang durch die acht Bereiche der Ausstellung ist so facettenreich wie die Geschichte, die er nachzeichnet. Die einzige erhaltene Jeannin-Stahltaube, Baujahr 1914, veranschaulicht die Anfänge der militärischen Luftfahrt. Die Verkehrs- und Sportfliegerei der 1920er und 1930er Jahre steht im Zeichen des Versailler Vertrages und seiner restriktiven Bestimmungen, die die Entwicklung der deutschen Luftfahrt nach dem Ersten Weltkrieg stark einschränkten. Zentrales Objekt dieser Ausstellungseinheit ist das Verkehrsflugzeug Junkers Ju 52, besser bekannt als "Tante Ju". Der Ausstellungsbereich zum Zweiten Weltkrieg thematisiert Aufbau und Untergang der deutschen Luftwaffe.
Die Ausstellung zur Flugzeugtechnik ergänzt den Rundgang. Hier wird die Entwicklung und Funktionsweise von Komponenten wie Motor, Fahrwerk oder Propeller veranschaulicht. Das 'gläserne Flugzeug', eine teilweise geöffnete Arado Ar 96 aus dem Jahr 1943, gewährt einen Einblick in das komplexe Innenleben der Maschine.















