Airpower 2009

Zahlen

20 Prozent der 280'000 Besucher kamen aus Deutschland, Slowenien, Italien und Ungarn. Fast 33'000 Autos und rund 300 Busse parkten rund um das AirPower-Gelände. Mit der Organisation und Abwicklung waren rund 2'500 Menschen beschäftigt. Laut offiziellen Angaben wurden rund 150'000 Liter Kerosin verbraucht. Die Airshow kostete rund drei Millionen Euro. Es wurden rund 80'000 Liter Bier konsumiert, die doppelte Menge wie im Jahr 2005.

Meteo

Am Freitag sah es zwar lange nach Regen aus, es blieb aber den ganzen Tag trocken. Am Samstag gab es zwei kurze Regengüsse, welche das Publikum unbeeindruckt liessen, zwischendurch kam immer wieder die Sonne heraus.

Flugprogramm

Das Flugprogramm dauerte von 9:00 Uhr morgens bis ca. 19:15 Uhr am Abend, und zwar ohne nennenswerte Unterbrechung. Nach 18:00 Uhr musste man aufgrund des nachlassenden Lichts allerdings die Empfindlichkeit der Kamera nach oben korrigieren. Im Zeitalter der digitalen Fotografie allerdings nur ein Handgriff.

Es waren sehr viele Solodisplays von Kolbenmotorflugzeugen im Programm. Hier trifft ein Zitat des berühmten Schriftstellers und Piloten Antoine de Saint Exupéry ins Schwarze, welches sagt: „Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn man nichts mehr hinzufügen, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann ".

Eindrücklich bekam man in Zeltweg auch vorgeführt, dass Österreich das Tor zum Osten ist. So standen gleich drei Kunstflugteams aus dem Osten des Kontinents auf dem Programm. Es waren die polnischen Orlik, die kroatischen Krila Oluje und die Turkish Stars aus dem Land des Halbmonds.

Die österreichischen Luftstreitkräfte stellten den Eurofighter zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit vor, dazu kamen Vorführungen von Lösch- und Bergungseinsätzen der verschiedenen Flugzeugmuster.

Die Flying Bulls präsentierten fliegende Raritäten - darunter eine Lockheed P-38L Lightning, eine North American B-25J Mitchell und eine Boeing PT-17 Stearman.

Eine sehr solide Leistung zeigte die Patrouille Suisse, die erst zum Schluss des Flugprogramms zum Einsatz kam. Die Achsen waren gut gewählt und auch das Showcenter war dort, wo man es erwartete. Dies konnte nicht von allen Kunstflugteams behauptet werden, zumindest nicht am ersten Tag der Veranstaltung.

Impressionen