ILA 2010

Mit der grössten Beteiligung in der über 100jährigen Geschichte der ILA zeigten 1.153 Aussteller aus 47 Ländern eine eindrucksvolle Leistungsschau an Produkten und Dienstleistungen aus allen Bereichen der Aerospace-Industrie. Der größte Auftrag kam von der Fluggesellschaft Emirates, die bei Airbus 32 Flugzeuge des Typs A380 zum Preis von rund 11,5 Milliarden Dollar bestellte. Rund 235.000 Besucher wurden im Verlauf der Messe registriert.

Das Wetter war in dieser Juniwoche durchzogen. Am Freitag, dem 11. Juni 2010 zeigte sich trotz Unwetterwarnung der blaue Himmel am Nachmittag. Schade nur, dass durch den starken Wind der Sand, welcher sich auf dem Gelände befand, richtiggehend hochgewirbelt wurde und sich so ein Sandsturm im Kleinformat entwickelte. Dies sicherlich wegen der Grossbaustelle des sich im Bau befindlichen Flughafens Berlin-Brandenburg. Die Zuschauer an der Crowdline mussten viel Sand schlucken, wollten sie ihre gute Position nicht aufgeben.

Impressionen

11. Juni 2010

Impressionen

11. Juni 2010

Impressionen

11. Juni 2010

Impressionen

11. Juni 2010

Impressionen

11. Juni 2010

Impressionen

11. Juni 2010

Impressionen

11. Juni 2010

Impressionen

11. Juni 2010

P-38 Lightning

11. Juni 2010

P-38 Lightning

11. Juni 2010

Hawker Fury ISS

11. Juni 2010

P-51D Mustang

11. Juni 2010

Eurofighter Typhoon

11. Juni 2010

Eurofighter Typhoon

11. Juni 2010

Eurofighter Typhoon

11. Juni 2010

Airbus A380

11. Juni 2010

Douglas DC-6

11. Juni 2010

Aero L-39 Albatros

11. Juni 2010

Walter und Toni Eichhorn

11. Juni 2010

Aero L-29 Delfin

11. Juni 2010

Messerschmitt Me-262 Schwalbe

Messerschmitt Bf-109 G

Sehr schönes Display der Bf-109 G "rote 7". 1950 wurde die Messerschmitt als Lizenzbau bei Hispano Aviacion als HA 1112 M-1L "Buchon" gebaut. Nach der Ausserdienststellung bei der spanischen Luftwaffe wurde sie verkauft und hatte einen Auftritt im bekannten Kinofilm "Die Luftschlacht um England". Nach einigen Irrwegen fanden die Reste der Maschine ihren Weg auf die Schwäbische Alb, wo sie in siebenjähriger Arbeit als Bf-109 G4 wieder aufgebaut wurde. Nach dem Erstflug 2004 war die Maschine bei mehreren Airshows zu sehen, so auch an der Airpower 2005 in Zeltweg. Am 15. Juli 2005 kam es bei der Landung eines Werkstattfluges zu einem schweren Unfall, bei dem die Messerschmitt schwer beschädigt wurde. Der Pilot kam mit dem Schrecken davon. Nach dem Wiederaufbau der Maschine im Jahre 2007 hat die Messerschmitt-Stiftung (EADS) in Manching die "rote 7" übernommen. Die Stiftung besitzt 3 Messerschmitt Bf-109 der G-Serie, die alle flugfähig sind.

Pioneer Team