Geschichte des Flugplatzes
Am Anfang als Feldstützpunkt mit Rasenrollfeld und kleinem Hangar geplant, wurde der Flugplatz St. Stephan regelmässig erweitert. Im August 1944 wurde der Platz erstmals kurze Zeit von der Fliegerkompanie 2 benutzt. Nachdem 1947 die Wiederholungskurse wieder aufgenommen wurden, bewährte sich St. Stephan als Vampire- und Venom-Stützpunkt. In den fünfziger Jahren bewilligte das Parlament genügend Mittel um die Piste des Gebirgsflugplatzes auf zwei Kilometer zu verlängern und die Infrastruktur mit Felskavernen und unterirdischen Kommandoposten zu erweitern. Nun konnten auch die Hunter den Platz als Basis benutzen. Jeweils im Frühling und Herbst war der Flugplatz als WK-Standort belegt. Von 1980 bis 1993 war die Fliegerstaffel 15 in St. Stephan stationiert. Als Staffelabzeichen wählten die 15er ein Papierflugzeug. Dieses Staffelemblem lebt im 'Payrushunter' des Huntervereins Obersimmental weiter.
Aktueller Stand
Der Flugplatz St. Stephan ist von der Entwicklerfirma Prospective Concepts gepachtet worden. Zudem findet dort jährlich das Hunter-Fest statt. Derzeit steht der Platz zum Verkauf.
Hunterverein Obersimmental
Auf dem Flugplatz St. Stephan ist der Hunterverein Obersimmental zu Hause. Mit dem Verein hat auch der schönste Hunter der Schweiz, der 'Papyrushunter' in St. Stephan seine Homebase. Im Jahre 2007 stand eine grössere Revision inklusive Triebwerkwechsel auf dem Programm, so dass der 'Papyrus' das ganze Jahr gegroundet war. Pünktlich zum 50-Jahr Jubiläum wurde der schöne Jagdeinsitzer wieder aktiviert.


