CentenAir 2010
Auch auf der Airbase in Payerne wurde der 100. Geburtstag der Schweizer Luftfahrt gefeiert. Weil die Patrouille Suisse während dieser Tage in Brig zum Gedenken an die Alpenüberquerung von Geo Chavez ihre Formationen flog, zeigten die restlichen Vorführteams der Schweizer Luftwaffe in Payerne ihr Können. Leider war das Wochenende vom 24. und 25. September 2010 nicht vom Wetter begünstigt, so dass sicherlich nicht so viele Zuschauer den Weg zum grössten schweizerischen Militärflugplatz auf sich nahmen. Trotzdem waren wohl einige tausend Zuschauer auf der Airbase verteilt. Mit einem guten Regenschutz für mich und die Kamera ausgerüstet, konnte das schlechte Wetter den Fotospass nicht mindern.
Nachdem die Dewoitine D.26 in Emmen nicht zu sehen war, hatte sie ihren grossen Auftritt in Payerne.
Der Prototyp der Dewoitine D.26-I startete am 4. Dezember 1929 in Thun zum Erstflug. Insgesamt wurden 11 Exemplare zum Luftkampf- und Staffeltraining gebaut, wobei als Motor ein 250 PS starker Hispano-Suiza Neunzylinder-Sternmotor verbaut wurde. 1948 wurden die D.26 bei der Luftwaffe ausgemustert. 8 Exemplare wurden als Schleppflugzeuge bei Segelfluggruppen weiter verwendet. Die Dewoitine D.26 HB-RAG wurde 1964 demontiert und in einem Hangar auf dem Flughafen Grenchen eingelagert, ehe sie nach der Übergabe 1994 ans Fliegermuseum in Dübendorf wieder restauriert wurde, und zwar mit einem Aufwand von 11'000 Arbeitsstunden. Der aktuelle Besitzer der Dewoitine ist die Appair AG aus Appenzell.
Hoffentlich bleibt dieses historische Flugzeug noch lange flugtauglich und erfreut die Luftfahrtenthusiasten mit seinem eigenwilligen Design.






































































